Prägung

Prägung

Drücken Sie Ihrem Buch, Ordner oder auch Mappen, Ihren Stempel auf!

Ob Blind- oder Farbprägung - per Hand oder mit computergesteuerten Prägemaschinen. Wir sind die Spezialisten für Ihre Prägung.

 

Prägung und Wertigkeit

Was macht eine Prägung so anspruchsvoll und warum Sie beim Hersteller am besten aufgehoben sind:

Jede Prägung ergibt ein anderes Ergebnis. Wir als Hersteller haben bei der Prägung einen besonderen Anspruch und möchten Sie optimal beraten. Und weil auch Ihr Branding einzigartig ist, suchen wir zusammen mit Ihnen nach einer optimalen Umsetzung Ihres Logos auf Ihren Einbänden und Notizbüchern.

Für die Auswahl Ihrer Einbände steht Ihnen bei uns eine so hohe Vielfalt von Materialien zur Verfügung, dass wir das Prägeergebnis nicht pauschal vorab darstellen können. Sollten Sie sich aber nicht sicher sein, ob z.B. auf Ihrem Notizbuch eine Blindprägung oder besser eine Farbprägung passt, erhalten Sie im Rahmen der Lagerprägefolien vorab gerne eine Musterprägung, damit Sie eine bessere Entscheidungsgrundlage haben.

Jedes Material reagiert anders und um dies besser darstellen zu können, haben wir Ihnen einige Bilder zusammengestellt, die verschiedene Prägungsvarianten zeigen.

Prägung auf Papier

Eine Prägung auf einer Papieroberfläche erzeugt ein sehr konturscharfes Ergebnis, da das Material auf Grund seiner Materialbeschaffenheit nicht stark nachgibt. Auf Papier sind die vielfältigsten Prägungen möglich, da für Papier die größte Auswahl an Prägefolien lieferbar ist. Auf Papier sind auch Prägungen und sonst schwer haftende Prägefolien wie Lackfolien und Bronzefolien möglich.

Prägung auf offenem Gewebe

Bei sogenanntem „offenem Gewebe“, also reinem textilem Material ohne Oberflächenbeschichtung, werden durch die Prägung die offen liegenden Fäden des Gewebes nur verformt und nicht verschmolzen. Dadurch entsteht eine vergleichsweise konturunscharfe Prägung. Sehr feine Konturen sind auf offenem Gewebe schwer darstellbar.

Prägung auf beschichtetem Gewebe

Beschichtetes bzw. appretiertes Gewebe lässt eine konturscharfe Prägung erwarten. Durch die Prägetemperatur wird das Material teilweise verschmolzen, es entsteht eine gute Voraussetzung für eine Prägung.

Prägung auf PU-Schaum-beschichtetem Material

Überzugsmaterial mit PU-Beschichtung weist eine weiche Oberfläche mit einem zumeist leicht gummiartigen Griff auf. Sorten wie Nubuk lassen durch ihre weiche Oberfläche tiefe Prägungen zu. Allerdings ist die Oberfläche dieser Materialien nicht mit allen Prägefolien prägbar. Wir senden Ihnen hierzu gerne Prägemuster zu.

Prägung auf beschichtetem Überzugsmaterial

Überzugsmaterialien mit Beschichtungen und unterschiedlich veredelten Oberflächen lassen sich in der Regel sehr gut blind prägen. Die relativ geringe Materialtiefe erzeugt in der Regel in Verbindung mit einer meist harten Oberfläche ein konturscharfes Prägeergebnis. Die Haftung der verschieden Prägefolien ist jeweils zu prüfen. Die Materialien Salsa und Megara lassen sich nicht mit Metallfolien prägen. Wir bemustern Ihre Prägung gerne vorab.

Prägung auf beflocktem Überzugsmaterial

Bei sogenanntem „offenem Gewebe“, also reinem textilem Material ohne Oberflächenbeschichtung, werden durch die Prägung die offen liegenden Fäden des Gewebes nur verformt und nicht verschmolzen. Dadurch entsteht eine vergleichsweise konturunscharfe Prägung. Sehr feine Konturen sind auf offenem Gewebe schwer darstellbar.

Prägung wie geht das?

Grundsätzliches: Bei einer Prägung wird mit Hilfe eines Metallstempels eine Fläche zu einem Relief verformt. Diese Verformung geschieht in der Buchbinderei durch einen erhitzten Stempel. Dessen Form, die angewandte Temperatur des Stempels, die Prägedauer und der Prägedruck sind in Verbindung mit der Oberfläche des Prägeguts entscheidende Faktoren für das Prägeergebnis.

Eine reine Prägung ohne das Zwischenlegen einer zumeist farbigen Prägefolie wird Blindprägung genannt. Wenn Prägefolien Verwendung finden, entsteht eine Farbprägung. Folien geben bei diesem Vorgang durch die Hitze und den Prägedruck an der Verformungsstelle Material an das Prägegut ab. Dabei unterscheidet man zwischen Farb-, Metall- und Lackfolien. Die Haftung der Folien hängt von der Oberflächenbeschaffenheit des Prägeguts ab.

Prägeverfahren

Informieren Sie sich über die verschiedenen Techniken und Gestaltungsmöglichkeiten in der Prägetechnik.

mit einem Prägestempel

Prägung mit einem Prägestempel / Klischee

Hier wird auf der Basis einer Vorlage ein Prägestempel hergestellt, der die Konturen der späteren Prägung aufweist. Bei einem Prägestempel sind grundsätzlich alle Formen darstellbar, sofern sie auf Flächen- bzw. Linienbasis erstellt sind. Schraffierungen und gepixelte Flächen sind nur in Ausnahmefällen darstellbar.

Manche Vorlagen bedürfen auch der Umarbeitung, damit die spätere Darstellung dem Original näherkommt. Da wir verschiedenste Überzugsmaterialien anbieten, können wir keine pauschale Aussage über das Prägeergebnis geben. Durch unsere hauseigene Fertigung verfügen wir aber über sehr viel Erfahrung bei dieser Technik, die in unseren Augen noch immer die Königin des Branding darstellt.

Es gibt zwei verschiedene Prägestempel: die günstigere, für kleinere Auflagen und nicht für sehr feine Konturen geeignete Magnesiumätzung und die Messinggravur, die wesentlich aufwändiger in der Herstellung ist und in der Regel bei Auflagen von über 500 Prägungen oder sehr feinen Konturen verwendet wird.

Ätzung
Gravur

Konturschärfe bei der Prägung und Tiefe der Prägung

Die eigentliche Besonderheit der Prägung, die Vertiefung in das Prägegut, erzeugt zwar einen hochwertigen Eindruck, kann aber auf der anderen Seite hinsichtlich der Konturschärfe nicht mit einem Druckvorgang verglichen werden. Eine Prägung wird vergleichsweise immer konturunscharf sein. Das hängt von den Seitenflächen ab, die durch den Prägevorgang im Material entstehen. Für den Winkel der Seitenflächen ist die Abwinklung der Prägeflächen des Prägestempels verantwortlich.

Während eine Magnesiumätzung eine flache Abwinklung hat, besitzt eine Gravur eine steilere Abwinklung.

Bei Farbprägungen macht sich je nach Prägetiefe dieser Umstand klar bemerkbar. Je tiefer die Prägung, umso mehr Seitenflächen entstehen. Werden diese Seitenflächen mit Farbfolie belegt, entsteht eine unscharfe Kontur der Prägung.

Je weicher das Prägematerial umso tiefer wird in der Regel die Prägung. In solchen Fällen empfiehlt es sich, möglichst eine Gravur als Stempel zu wählen und relativ flach zu prägen, um eine gute Darstellung zu erreichen.

Bei Blindprägungen fallen die Seitenflächen der Prägung kaum auf, daher ist auch bei einer konturscharf gewünschten Prägung oft die Blindprägung von z.B. gebrandeten Notizbüchern die beste Wahl.

mit computergesteuerter Prägemaschine

Prägung mit unserer computergesteuerten Prägemaschine

Diese Technik ähnelt einer Typenradschreibmaschine, weil hier auch ein Schriftenrad mit einzelnen Prägezeichen besetzt ist und dieses Rad durch die Maschine angesteuert wird. Allerdings wird das Schriftenrad im Gegensatz zur Typenradschreibmaschine erhitzt in Kontakt mit dem Prägegut gebracht. 

Weil bei dieser Technik kein Prägestempel gefertigt werden muss, ist diese Technik für niedrige Stückzahlen geeignet und bei diesen niedrigen Stückzahlen kostengünstig. Allerdings ist die Wahl der Prägetypen (= Schriften) sehr eingeschränkt, da es sich um ein starres System handelt. Wir besitzen drei Schriftenräder, verwenden aber in der Regel nur einen Times-Type für Einzelnamensprägungen, z.B. auf Notizbüchern. Die Positionierung der Prägung ist in bestimmten Fällen technisch bedingt eingeschränkt. Wir beraten Sie hierzu gerne im Detail.

Informationen zur Positionierung und Standgenauigkeit

Standgenauigkeit

Da das Prägegut per Hand angelegt wird, sind unter Umständen geringfügige Standschwankungen möglich.

Positionierung der Prägung

Bitte geben Sie uns in Verbindung mit der vorgesehenen Größe der Prägung auch die Positionierung an (eine einfache Skizze ist völlig ausreichend). Von den Einbandkanten muss ein Mindestabstand von 20 mm, teilweise 30 mm eingehalten werden, weil sich der darunter liegende Einschlag des Einbandmaterials sonst in der Prägung abzeichnet.

Was ist eine Blindprägung

Blindprägung

Prägung bedeutet grundsätzlich, dass mit Hilfe eines Stempels in das Material vertieft geprägt wird. Wenn dies ohne Prägefolie und damit ohne Farbe erfolgt, nennt man dies Blindprägung. Bei thermoaktiven Überzugsmaterialien erfolgt auch ohne Prägefolie eine farbliche Veränderung des Materials an der Prägestelle.

Diese Art der Prägung ermöglicht auch eine sehr fein strukturierte Prägung und ahmt durch das Verdunkeln der Prägestelle ein Verschwärzen der Prägung nach. Blindprägungen sind eine zurückhaltende Form des Branding und besitzen eine hohe Wertigkeit und Haptik.

Farbprägung und Farbtöne
Farbprägung (Kontrast)

Farbprägung

Bei Verwendung von Farbfolien wird während der Prägung zwischen Prägegut und Prägestempel eine Folie geführt. Durch Temperatur und Druck wird die Prägefolie aktiviert und gibt eine Farbschicht ab. Bei den Prägefolien unterscheidet man zwischen Metall- und Pigmentfolien. Die Metallfolien erzeugen Prägungen in Gold- oder Silbertönen. Pigmentfolien geben Farben ab.

Nicht jede Prägefolie deckt den Farbton des Untergrundes vollständig ab. Ähnlich wie bei verschiedenen Druckverfahren, kann eine leichte Veränderung der Farbe auf unterschiedlichen Untergründen passieren.

Generell sind mehrfarbige Prägungen möglich. Leider sind die technischen Möglichkeiten begrenzt, so dass manche Prägungen, z.B. nah aneinander liegende Farbprägungen, nicht immer realisierbar sind.

Kontur und Tiefe der Prägung

Konturschärfe bei der Prägung und Tiefe der Prägung

Die eigentliche Besonderheit der Prägung, die Vertiefung in das Prägegut, erzeugt zwar einen hochwertigen Eindruck, kann aber auf der anderen Seite hinsichtlich der Konturschärfe nicht mit einem Druckvorgang verglichen werden. Eine Prägung wird vergleichsweise immer konturunscharf sein. Das hängt von den Seitenflächen ab, die durch den Prägevorgang im Material entstehen. Für den Winkel der Seitenflächen ist die Abwinklung der Prägeflächen des Prägestempels verantwortlich.

Während eine Magnesiumätzung eine flache Abwinklung hat, besitzt eine Gravur eine steilere Abwinklung.

Bei Farbprägungen macht sich je nach Prägetiefe dieser Umstand klar bemerkbar. Je tiefer die Prägung, umso mehr Seitenflächen entstehen. Werden diese Seitenflächen mit Farbfolie belegt, entsteht eine unscharfe Kontur der Prägung.

Je weicher das Prägematerial umso tiefer wird in der Regel die Prägung. In solchen Fällen empfiehlt es sich, möglichst eine Gravur als Stempel zu wählen und relativ flach zu prägen, um eine gute Darstellung zu erreichen.

Bei Blindprägungen fallen die Seitenflächen der Prägung kaum auf, daher ist auch bei einer konturscharf gewünschten Prägung oft die Blindprägung von z.B. gebrandeten Notizbüchern die beste Wahl.

Großflächige Prägung

Schon im frühen Mittelalter wurden Einbände verziert, bei Lederbänden zunächst durch Blindlinien und Einzelstempel. Später wurden diese Flächen vergoldet und oft war diese Technik ein Meisterwerk der Verzierung von Bucheinbänden. Jahrhunderte später im Laufe der Industrialisierung der Bindetechniken entstanden die Prägetechniken, die wir heute im Prinzip auch noch anwenden.

Warum nicht auch mal deutlicher in Erscheinung treten? Unsere Beispiele zeigen großflächige Prägungen im Bereich Bucheinband und Notizbuch, wobei wir voller Stolz auch die Kombination „großflächig und mehrfarbig“ zeigen können. Gerade hier ist unser ganzes Können gefragt und schon die Stempelherstellung im Vorfeld ein entscheidender Punkt, um ein optimales Ergebnis erreichen zu können.

Wenn Sie zum Beispiel Ihr Logo in der Streufläche, evtl. auch nur blind geprägt zeigen möchten, sprechen Sie uns an. So zeigt das Foto „Alpenpalace“ eine solche Flächenprägung mit zusätzlicher Goldprägung.

Telefonservice

Sie haben noch Fragen? Wenden Sie sich an unseren Vertrieb.

Kathrin Müller
+49(0) 8781 / 2015 05 - 15

Roman Pilz
+49(0) 8781 / 2015 05 - 16